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WNA April 2015

Wirtschaft Neckar-Alb | April 2015 7Aktuelles | Böse Überraschung für die deutsche Radiobranche: Laut der neuesten Media-Analyse hören 531.000 Leu- te weniger die werberelevanten Sen- der als noch vor einem halben Jahr. In Baden-Württemberg verlieren die Öffentlich-Rechtlichen, während die großen Privatsender Hörer gewinnen. So ging es für „Antenne 1“, auch mit Studio in Reutlingen, um 5,1 Prozent auf 790.000 Hörer nach oben. Der Sender bleibt landesweit auf Rang vier. Es folgen „Radio Regenbogen“ auf fünf mit einem Plus von 9,8 Prozent. Auch „bigFM“ verbesserte sich auf Platz 6 um 5,8 Prozent auf 693.000 Hö- rer. SWR3, SWR4 und SWR1 büßten hingegen Reichweite ein - zusammen 185.000 Hörer. Die drei Sender bleiben aber dennoch mit klarem Vorsprung auf den Rängen 1 bis 3. Radiosender verlieren Weniger Hörer Dr. Peter Kulitz, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags Was denn noch? Frauen und Männer sollen per Gesetz den gleichen Lohn und das gleiche Ge- halt bekommen, fordert Bundesminis- terin Manuela Schwesig. Wenn ich das höre,frageichmich:WelcheBelastungs- ideen für Betriebe kommen eigentlich noch aus Berlin? Als Unternehmer und bekennender Unterstützer von „Frauen in Spitzenpositionen der Wirtschaft“ glaube ich nicht, dass wir ein Lohn- gleichheitsgesetz brauchen. Es gibt be- reits ausreichend Gesetze dafür – bis hin zum Grundgesetz. Wohl muss das Bewusstsein für „Equal Pay“ im Hinblick auf die anerkanntermaßen hohe Leis- tungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft von Frauen geschärft werden. Dazu sind Transparenz, „Best Practice“-Beispiele und mehr Öffentlichkeit gefragt. Die Bundesregierung kann und soll das gesetzlich regeln, was sinnvoll ist und die Wirtschaft voranbringt. Stattdessen überbieten sich einzelne Kabinetts- mitglieder fast wöchentlich mit neuen Belastungsvorschlägen und schaffen ein bürokratisches Monster nach dem anderen. Solche hat die Politik den Un- ternehmen in letzter Zeit bereits über Gebühr zugemutet – von Mindestlohn über Rentenpaket und Frauenquote bis hin zur Pflegezeit, Arbeitsstättenverord- nung und zusätzlichem Bildungsurlaub. Ich fordere deshalb unsere Bundestags- abgeordneten aus dem Südwesten drin- gend auf, dieser zunehmenden Gänge- lei Einhalt zu gebieten. Landeswirtschaftsminister NilsSchmid wird am 22. April in Barcelona arbeits- suchenden katalonischen Fachkräften offene Stellen in Baden-Württemberg anbieten. Mit einer Wirtschaftsdelega- tion reist der Minister nach Spanien. Im Gepäck: Jobs auch aus der Region Neckar-Alb. Über das IHK-Welcome Center und die Arbeitsagenturen hat- ten Firmen Stellenangebote gemeldet. In Branchenforen, unter anderem zu Metall- und Elektroindustrie, Bauwirt- schaft, Hotel- und Gaststättengewer- be, Logistik und Pflege, können sich katalonische Fachkräfte, die Deutsch- kenntnisse vorweisen können, über die Arbeitsplätze und Möglichkeiten der Beschäftigung in Baden-Württem- berg informieren. Fachkräfte aus Katalonien Mehr aus Spanien beispielsweise „Dawanda“ oder anderen Do-it-yourself-Verkaufs- plattformen hat Earthback einen anderen Anspruch. „Wir wollen für den Massenmarkt produzieren, nicht nur kleine Losgrößen.“ Dafür einfach einen eigenen Online-Shop zur Verfügung stellen, hilft nicht viel. „Wir stehen in Gesprächen mit großen Versandhäusern, die unsere Produkte verkaufen wollen.“ Per Vorkasse Für das Investment bekommt der Geldgeber am Ende das fertige Pro- dukt. „Die Konsumenten bezahlen quasi per Vorkasse, für etwas, das erst in ein paar Monaten entstehen wird“, erklärt Bastian Baumann. Da steckt natürlich eine Ideologie dahinter: Vorschusslorbeeren für grüne Mode. Ein Mehrwert gene- riert sich aus dem Dialog zwischen Hersteller und Kunde. Der Consu- mer wird zum Prosumer. „Über die Plattform können die Investoren direkten Einfluss in die Entstehung des Produkts nehmen und eigene Vorschläge und Wünsche unter- bringen.“ Das grüne Herz der Mode Mit einem Office sind sie nun in Berlin vertreten. Das grüne Herz der Mode schlägt in der Haupt- stadt, da muss man vor Ort sein. Problematisch sei derzeit noch die Umsetzung der Designs in die Rea- lität, so Baumann. „Alle wollen die tollen Designer sein, aber zu wenige beherrschen das Handwerk.“ Aus- gebildete Schneider/innen zu be- kommen ist gar nicht einfach. Das nächste, für junge Eltern absolut praktische Projekt startet zeitnah auf startnext: „Matschiie“, ein nach- haltig hergestellter, mitwachsender Overall für Kinder, zum, der Name verrät’s: Ordentlich Matschen.

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