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WNA April 2015

www.wirtschaft-neckar-alb.de 60 men sein können. DIHK-Präsident Eric Schweitzer sagte: „Unternehmen geht es um Bürokratie- und nicht um Demokratieabbau. Gerade kleinen und mittleren Firmen fehlen häufig die Mit- tel, komplexe Export- und Zollformali- täten zu bewältigen.“ Gabriel knüpfte an diese Argumente an und warnte vor generalisierender, oberflächlicher Kri- tik. Der DIHK setzt sich in der Debatte um TTIP dafür ein, unnötige Handels- barrieren abzubauen und zugleich be- stehende Verbraucherschutz-, Umwelt- und Sozialstandards zu erhalten. | Info & Praxis | Berlin & Brüssel Die besondere Struktur der Famili- enunternehmen muss bei der Aus- gestaltung der Bedürfnisprüfung be- rücksichtigt werden. Das machte der DIHK in Gesprächen mit der Bundes- regierung und den Abgeordneten zur Erbschaftsteuer deutlich. DIHK-Prä- sident Eric Schweitzer betonte: „Die Vermögen der Eigentümer sind meist langfristig an den Betrieb gebunden. Dadurch verfügen die Unternehmen in der Regel nicht über genug freie Mittel, um Erbschaftsteuerzahlungen zu leisten, ohne dass es erhebliche ne- gative Auswirkungen auf Investitionen und Arbeitsplätze hat.“ Darauf baut auch der Vorschlag der Spitzenverbän- de zur Erbschaftsteuerreform auf. Im Streit um die Nachweispflichten beim Mindestlohn ist SPD-Gene- ralsekretärin Fahimi auf die Unter- nehmen losgegangen. Auf Facebook wetterte sie: „Wer es als Arbeitgeber nicht schafft, einen Stundenzettel or- dentlich auszufüllen, ist entweder ein Gauner – oder schlichtweg zu doof.“ Achim Dercks, stellvertreten- der DIHK-Hauptgeschäftsführer hielt dagegen: „Statt pauschal gerade kleine Unternehmen zu beschimpfen, die mit den bürokratischen Folgen des Min- destlohns zu kämpfen haben, sollten Politiker und Ministerialverwaltung doch lieber das Gespräch mit den Be- troffenen suchen und sich den vielen konkreten Fragen stellen.“ Welche chancen bietet TTIP? Ant- worten gab es beim Treffen von DIHK und BDI mit Bundeswirt- schaftsminister Sigmar gabriel und eu-Handelskommissarin ceci- lia malmström. Es bestand Einigkeit: Das Transatlan- tische Freihandelsabkommen (TTIP) öffnet der Exportnation Deutschland Türen zu bislang ungenutztem Po- tenzial und die Chance, globale Han- delsregeln zu gestalten, die wiederum Maßstab für andere Handelsabkom- www.designgraphik.de designgraphik_Anzeige.indd 1 04.11.14 13:57 europa-news Volle Ladung Entlang der wichtigsten Autobah- nen, die die Niederlande, Dänemark, Schweden und Deutschland verbinden, soll ein offen zugängliches Netz von Schnellladestationen für Elektrofahr- zeuge namens ELECTRIC entstehen. Die EU stellt dafür über vier Millionen Euro bereit. Im Zuge des Pilotvorha- bens werden insgesamt 155 Ladestatio- nen installiert. gegen ebola Das Medikament Favipiravir könnte ein effektives Mittel gegen Ebola in ei- nem frühen Stadium sein. Es wurde im Rahmen des vom EU-Forschungs- programm Horizont 2020 finanzierten Projekt REACTION getestet. Das mit EU-Forschungsgeldern unterstützte Projekt wird von einem französischen Institut koordiniert. Das Projekt er- probt den Einsatz, die Sicherheit und Effizienz von Favipiravir zunächst an Tieren und dann an Patienten, die mit dem Ebola-Virus infiziert sind. echter Preis Der Europäische Gerichtshof hat klar- gestellt, dass Kunden, die einen Flug über ein elektronisches Buchungssys- tem buchen, sofort der Endpreis ange- zeigt werden muss. Dies gilt sowohl für einen ausgewählten Flug als auch für alternativ angezeigte Verbindungen. Unter dem Endpreis ist der Flugpreis inklusive Steuern, Kerosinzuschläge und Gebühren zu verstehen. erbschaftsteuer mittel gebunden mindestlohn gar nicht doof Freihandelsabkommen chancen von TTIP Foto:scusi-Fotolia.com Anzeige___ designgraphik_Anzeige.indd 104.11.1413:57

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