Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

WNA April 2015

Wirtschaft Neckar-Alb | April 2015 41IHK-Report | Die IHK spricht sich dafür aus, Bau und Betrieb von Bundesstraßen in eine eigene Gesellschaft auszu- gliedern. Das Thema wird derzeit in Berlin diskutiert. Die Bundesfernstraßengesellschaft soll sich um Bau und Betrieb der Fernstra- ßen kümmern und das unabhängig von der jeweiligen Haushaltslage. „Es ist wichtig, den Bau der großen und wichtigen Verkehrsachsen unabhän- giger von der Tagespolitik zu machen. Straßenbau nach Kassenlage und po- litischem Gusto muss der Vergangen- heit angehören“, kommentiert IHK- Vizepräsident Alexander Benz. Wo ist der wirkliche Bedarf? 9,5 Milliarden Euro zusätzlich sind laut einem Gutachten des Baden- Württembergischen IHK-Tags pro Jahr notwendig, um die Finanzie- rungslücke im Straßenbau bis 2030 zu schließen. Diese Zahl zeigt, dass eine eigene Gesellschaft finanziell gut aus- gestattet sein muss, um zu funktionie- ren. „Neben der Lkw-Maut brauchen wir entweder zusätzliche Mittel aus dem Bundeshaushalt oder eine Pkw- Maut, um die Bundesfernstraßenge- sellschaft handlungsfähig zu machen“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Epp. Von der Bundesfern- straßengesellschaft erhofft sich Epp schnellere Planungen und eine Ori- entierung an den wirklich benötigten Strecken. „Strecken müssen dort ge- baut und instand gesetzt werden, wo auch der Bedarf vorhanden ist.“ IHK-SerVICe Thorsten Schwäger, 07121 201-117, schwaeger@reutlingen.ihk.de Verkehr finanzieren Straßenbau unabhängig Die Netzwerke der IHK Volltreffer! Volltreffer!Die IHK-Netzwerke Die IHK vernetzt die region. In mittlerweile über 35 Netzwerken kommen Firmen und experten zusammen, um sich auszutau- schen und Kontakte zu pflegen. eine Broschüre liefert Neuein- steigern den Überblick. Auf nicht weniger als 150 Treffen kamen die IHK-Netzwerke im letzten Jahr. Das Angebot der IHK hat sich in wenigen Jah- ren zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt, sagt Martin Drog- nitz, Leiter des Gemeinsamen IHK-Netzwerksbüros. „Gute Kontakte zu haben, die rich- tigen Leute zu kennen oder von neuen Themen frühzei- tig zu hören, wird immer wichtiger.“ Der Bedarf ist da. Immer mehr Firmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitar- beiter streben in die IHK-Netzwerke, neue Themen wie beispielsweise das Netzwerk für Erzieherinnen und Er- zieher, für Retail oder die Young Pro- fessionals sind gerade an den Start ge- gangen. Persönlicher Kontakt ist besser In den Berufs-, Fach- und Branchen- Netzwerken der IHK treffen sich Verantwortliche aus den unterschied- lichsten Unternehmen. Sie nutzen die Veranstaltungen und Treffen, um Wissen aufzubauen und sich unterei- nander auszutauschen. Fachvorträge, „Best Practice“-Beispiele und Firmen- besuche gehören regelmäßig zum Pro- gramm, um für die Teilnehmer den sprichwörtlichen Blick über den Tel- lerrand zu ermöglichen. Dabei zählt der direkte Kontakt, wie Martin Dro- gnitz immer wieder feststellen muss. „Der virtuelle Austausch ersetzt nicht das persönliche Kennen. Im Ge- genteil: Mit Menschen, denen man in die Augen blicken kann, vernetzt man sich einfach entspannter und nachhal- tiger.“ Broschüre schafft Überblick In der gerade erschienenen Broschüre „Volltreffer“ stellt die IHK alle ihre be- stehenden Netzwerke vor. Interessierte können sich informieren und finden auch gleich die passende Ansprech- partnerin oder den Ansprechpart- ner. Die Broschüre ist abrufbar unter: www.ihkrt.de/netzwerke. IHK-SerVICe Dr. Kirstin Schreiber, 07121 201-275, netzwerke@reutlingen.ihk.de Thorsten Schwäger, 07121201-117, Dr. Kirstin Schreiber, 07121201-275,

Übersicht