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WNA April 2015

www.wirtschaft-neckar-alb.de 40 | IHK-Report Die Betrüger werden immer dreis- ter und schrecken auch vor dem Tod nicht zurück. Derzeit kursie- ren verstärkt Mails, in denen den empfängern große erbschaften angeboten werden. Die IHK warnt: Finger weg! Die Zahlen sind wahrlich verlockend: 14,25 Millionen Euro von einem Ver- storbenen, der genau ihren Nach- namen trägt. Und: Er war ledig und kinderlos. Das Geld liegt angeblich in einem südeuropäischen Land und wartet quasi nur darauf, dass ein An- gehöriger es abruft. Die Mail kommt von einem Anwalt, der sich nach eige- ner Aussage verzweifelt bemüht, einen Erben zu finden. Klar, die Sache hat einen Haken. Das Erbe gibt es natür- lich nicht. Stattdessen sollen die An- geschriebenen für angeblich anfallen- de Gebühren im Ausland Vorschüsse zahlen. Achtung, betrügerische Angebote! Millionennachlass sucht erben Diese Mails kursieren nach Beobach- tung der IHK derzeit wieder verstärkt und kommen vorzugsweise aus euro- päischen Ländern. „Wer solche Ange- bote bekommt, sollte wirklich mehr- fach hinschauen, ob das mit rechten Dingen zugehen kann“, sagt Christoph Müller von der IHK. Amtlich aussehende rechnungen Aber nicht nur bei plötzlichen Erb- schaften ist Vorsicht geboten. Derzeit kursieren erneut behördlich aussehen- de Rechnungen über einen Handelsre- gistereintrag oder vorausgefüllte For- mulare über Anzeigen in angeblichen Branchenverzeichnissen. Sie gehören zu den Maschen der Betrüger, „auf die leider immer wieder Unternehmerin- nen und Unternehmer hereinfallen“, sagt Experte Müller. Die Folge: Ein teurer Spaß und oft mit andauerndem Ärger, weil ein Vertrag über zwei oder mehr Jahre abgeschlossen wird. Falsche Mails: Täuschend echt Daneben tauchen massenweise Mails auf – etwa als Rechnungen von Tele- fonanbietern, angebliche Konten- oder Kreditkartenabrechnungen oder Sper- rungen von Kundenkonten. Auch hier werden die Täuschungen immer bes- ser, weil die Empfänger mittlerweile sogar mit persönlicher Anrede ange- sprochen werden und die Logos der angeblichen Absender eingesetzt wer- den. Das Ziel dieser E-Mails ist immer das gleiche: Entweder soll der Emp- fänger Geld überweisen, persönliche Daten preisgeben oder virenverseuch- te E-Mail-Anhänge oder Links öffnen. Weitere Infos gibt es auch bei der Ver- braucherzentrale Baden-Württemberg unter www.vz-bawue.de/Abzocker. IHK-SerVICe Christoph Müller, 07121 201-198, c.mueller@reutlingen.ihk.de Foto:olly-Fotolia.com Christoph Müller, 07121201-198,

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