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WNA April 2015

Wirtschaft Neckar-Alb | April 2015 37IHK-Report | Foto:kytalpa-Fotolia.com Hier geht es um echtes Geld. Für kleine und mittlere Unternehmen gibt es öffentliche Fördermittel und Beratungshilfen. Sie kön- nen genutzt werden, wenn es um Wachstum oder Krise geht. Wachstumsfinanzierung (L-Bank) Etablierte kleine und mittlere Unter- nehmen erhalten Förderdarlehen mit verbilligten Zinsen. Sie können damit alle Arten von Investitionen in Baden- Württemberg finanzieren. Förderfähi- ge Vorhaben: Die Kredite werden für Investitionen zur Verfügung gestellt, die einer langfristigen Mittelbereitstel- lung bedürfen, zum Beispiel für Er- weiterung oder Standortverlagerung, Rationalisierung und Modernisierung, Umstellung von Produktionsverfahren oder Produktpalette sowie der Erwerb von Unternehmen. Die Finanzierung von Betriebsmitteln und Warenlagern kann mit einer Laufzeit von bis zu fünf Jahren ebenfalls in der Wachstums- finanzierung gefördert werden. Liquiditätskredit (L-Bank) Mittelständische Unternehmen kön- nen mit den zinsverbilligten Darlehen ihren Liquiditätsbedarf decken, insbe- sondere für nicht-investive Maßnah- men. Zu den förderfähigen Vorhaben und Kosten zählen Betriebsmittel- finanzierungen, Konsolidierungen und Betriebsübernahmen. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Haus- bank bestätigt, dass ein tragfähiges wirtschaftliches Gesamtkonzept für das Unternehmen vorliegt. Zu den Betriebsübernahmen zählen Nachfol- geregelungen, Gesellschafterwechsel, und Unternehmenskäufe. Fördermittel für die gewerbliche Wirtschaft Darlehens-, Bürgschafts- und Beratungsprogramme Bürgschaften (L-Bank/ Bürgschaftsbank) Die Förderbanken bieten Bürgschaf- ten und übernehmen damit einen Teil des Risikos gegenüber der Hausbank zur Besicherung von Krediten und Förderdarlehen. „runder Tisch“ (KFW) Mit dem Förderprodukt „Runder Tisch“ erhalten Unternehmen in Schwierigkeiten eine qualifizierte Be- ratung durch einen Unternehmens- berater. Zu den Beratungsleistungen gehören eine Schwachstellenanalyse für das Unternehmen, eine Einschät- zung der Fortführungschancen sowie konkrete Vorschläge für Optimie- rungsmaßnahmen. Bei Bedarf werden in ergänzenden Gesprächsrunden mit Unternehmen, Berater und Gläubi- gern gemeinsam Lösungsmöglichkei- ten beraten. „Turn Around“-Beratung (KFW) Mit dem Förderprodukt „Turn Around“-Beratung“ werden Unter- nehmen mit einem Zuschuss zu einer professionellen externen Beratung unterstützt. Sie erhalten kompetenten Rat in wirtschaftlichen, finanziellen und organisatorischen Fragen, um das Unternehmen wieder leistungsfähig zu machen. Die „Turn Around“-Be- ratung kann mit dem Förderprodukt Runder Tisch kombiniert werden. Eine Schwachstellenanalyse, wie sie im Rahmen des „Runden Tisches“ erstellt wird, ist Voraussetzung dafür. IHK-SerVICe Timo Pleyer, 07121 201-292, pleyer@reutlingen.ihk.de Vorsorgen für den Fall der Fälle Das passiert mir nicht! Woran sollten Chefinnen und Chefs denken, wenn es um den Notfall geht? Antworten gibt es am 16. April, 17.30 Uhr, IHK-Forum Reutlingen, bei der Veranstaltung „Das passiert mir nicht! Vorbereitung auf das Ungewisse.“ Sie dreht sich um die nötigen Schritte, um beim Thema „Notfall-Management“ fürs eigene Unternehmen“ an mög- lichst viele Punke gedacht zu haben. Kosten für die Teilnahme: 49 Euro für IHK-Mitglieder, 69 Euro für Nichtmit- glieder. Anmeldung unter www.reutlin- gen.ihk.de/veranstaltungen. Timo Pleyer, 07121201-292,

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