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WNA_10-13

www.wirtschaft-neckar-alb.de 78 | Bekanntmachungen und 3 BBiG). Die übrigen Mitglieder des Prüfungsausschusses sind bei der Beschlussfassung nach Absatz 1 nicht an die Einzelbewertungen der beauftragten Mitglieder gebunden. (3) Der Prüfungsausschuss kann zur Bewertung einzelner, nicht mündlich zu erbringender Prüfungsleistungen gutachterliche Stellungnahmen Dritter, insbesondere berufsbildender Schulen, einholen. Im Rahmen der Begutachtung sind die wesentlichen Abläufe zu dokumentieren und die für die Bewertung erheblichen Tatsachen festzuhalten (§ 39 Abs. 2 und 3 BBiG). Die Beauftragung erfolgt nach den Verwaltungs- grundsätzen der IHK Reutlingen. Personen, die nach § 3 von der Mit- wirkung im Prüfungsausschuss auszuschließen sind, sollen nicht als Gutachter tätig werden. § 26 Ergebnisniederschrift, Mitteilung über Bestehen oder Nichtbestehen (1) Über die Feststellung der einzelnen Prüfungsergebnisse ist eine Nie- derschrift auf den von der IHK Reutlingen genehmigten Formularen zu fertigen. Sie ist von den Mitgliedern des Prüfungsausschusses zu un- terzeichnen und der IHK Reutlingen unverzüglich vorzulegen. (2) Soweit FachlicheVorschriften (§ 104 BBiG) nichts anderes regeln, ist die Prüfung insgesamt bestanden, wenn in den einzelnen Prüfungsteilen gemäß § 15 Abs. 2 mindestens ausreichend Leistungen erbracht sind. (3) Dem Prüfling soll unmittelbar nach Feststellung des Gesamtergebnis- ses der Prüfung mitgeteilt werden, ob er die Prüfung „bestanden“ oder „nicht bestanden“ hat. Hierüber erhält der Prüfling eine vom Vorsitz zu unterzeichnende Bescheinigung. Kann die Feststellung des Prüfungs- ergebnisses nicht am Tag der letzten Prüfungsleistung getroffen wer- den, so hat der Prüfungsausschuss diese unverzüglich zu treffen und dem Prüfling mitzuteilen. (4) Sofern die Abschlussprüfung in zwei zeitlich auseinander fallenden Teilen durchgeführt wird, ist das Ergebnis der Prüfungsleistungen im ersten Teil der Abschlussprüfung dem Prüfling schriftlich mitzuteilen (§ 37 Abs. 2 Satz 3 BBIG). Der erste Teil der Abschlussprüfung ist nicht eigenständig wiederholbar (§ 37 Abs. 1 Satz 3 BBiG). (5) Dem Ausbildenden werden aufVerlangen die Ergebnisse derZwischen- und Abschlussprüfung des Auszubildenden übermittelt (§ 37 Abs. 2 Satz 2 BBiG). § 27 Prüfungszeugnis (1) Über die Prüfung erhält der Prüfling von der IHK Reutlingen ein Zeugnis (§ 37 Abs. 2 BBiG). Der von der IHK Reutlingen vorgeschriebene Vor- druck ist zu verwenden. (2) Das Prüfungszeugnis enthält - die Bezeichnung „Prüfungszeugnis nach § 37 Abs. 2 BBiG“ oder „Prüfungszeugnis nach § 62 Abs. 3 BBiG in Verbindung mit § 37 Abs. 2 BBiG“, -die Personalien des Prüflings (Name, Vorname, Geburtsdatum), -die Bezeichnung des Ausbildungsberufs mit Fachrichtung oder prü- fungsrelevantem Schwerpunkt. Weitere in der Ausbildungsordnung ausgewiesene prüfungsrelevante Differenzierungen können aufge- führt werden. -die Ergebnisse (Punkte) der Prüfungsbereiche und das Gesamter- gebnis (Note), soweit ein solches in der Ausbildungsordnung vor- gesehen ist, -das Datum des Bestehens der Prüfung, -die Namenswiedergaben (Faksimile) oder Unterschriften des Vor- sitzes des Prüfungsausschusses und der beauftragten Person der IHK Reutlingen mit Siegel. Im Prüfungszeugnis können darüber hinaus die selbstständigen Prüfungsleistungen eines Prüfungsbereichs (§ 23 Abs. 2 Satz 2) ohne Bewertung aufgeführt werden. Im Prüfungszeugnis soll darüber hinaus ein Hinweis auf die vor- läufige Einordnung des Abschlusses im Deutschen Qualifikations- rahmen (DQR) und das sich aus der Verknüpfung des DQR mit dem Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) ergebende EQR-Niveau enthalten sein. (3) Dem Zeugnis ist auf Antrag des Auszubildenden eine englischsprachige und eine französischsprachige Übersetzung beizufügen. Auf Antrag der Auszubildenden kann das Ergebnis berufsschulischer Leistungsfeststel- lungen auf dem Zeugnis ausgewiesen werden (§ 37 Abs. 3 BBiG). § 28 Bescheid über nicht bestandene Prüfung (1) Bei nicht bestandener Prüfung erhalten der Prüfling und seine gesetz- lichen Vertreter von der IHK Reutlingen einen schriftlichen Bescheid. Darin ist anzugeben, welche Prüfungsleistungen in einer Wiederho- lungsprüfung nicht mehr wiederholt werden müssen (§ 29 Abs. 2 bis 3). Die von der IHK Reutlingen vorgeschriebenen Formulare sind zu verwenden. (2) Auf die besonderen Bedingungen der Wiederholungsprüfung gemäß § 29 ist hinzuweisen. Fünfter Abschnitt: Wiederholungsprüfung § 29 Wiederholungsprüfung (1) Eine nicht bestandene Abschlussprüfung kann zweimal wiederholt werden (§ 37 Abs. 1 Satz 2 BBiG). Es gelten die in der Wiederholungs- prüfung erzielten Ergebnisse. (2) Hatder Prüfling bei nichtbestandener Prüfung in einer selbstständigen Prüfungsleistung (§ 23 Abs. 2 Satz 2) mindestens ausreichende Leis- tungen erbracht, so ist diese auf Antrag des Prüflings nicht zu wieder- holen, sofern der Prüfling sich innerhalb von zwei Jahren – gerechnet vom Tage der Feststellung des Ergebnisses der nicht bestandenen Prü- fung an – zur Wiederholungsprüfung anmeldet. Die Bewertung in einer selbstständigen Prüfungsleistung (§ 23 Abs. 2 Satz 2) ist im Rahmen der Wiederholungsprüfung zu übernehmen. (3) Die Prüfung kann frühestens zum nächsten Prüfungstermin (§ 7) wie- derholt werden. Sechster Abschnitt: Schlussbestimmungen § 30 Rechtsbehelfsbelehrung Maßnahmen und Entscheidungen der Prüfungsausschüsse der IHK Reut- lingen sind bei ihrer schriftlichen Bekanntgabe an den Prüfungsbewerber bzw. den Prüfling mit einer Rechtsbehelfsbelehrung gemäß § 70 VwGO zu versehen. § 31 Rechtsbehelfsbelehrung Auf Antrag ist dem Prüfling binnen der gesetzlich vorgegebenen Frist zur Einlegung eines Rechtsbehelfs Einsicht in seine Prüfungsunterlagen zu ge- währen. Die schriftlichen Prüfungsarbeiten sind ein Jahr, die Niederschrif- ten gemäß § 26 Abs. 1 10 Jahre aufzubewahren. Die Aufbewahrungsfrist beginnt mit dem Zugang des Prüfungsbescheides nach § 27 Abs. 1 bzw. § 28 Abs. 1. Der Ablauf der vorgenannten Fristen wird durch das Einlegen eines Rechtsmittels gehemmt. § 32 Prüfung von Zusatzqualifikationen Die Vorschriften dieser Prüfungsordnung gelten entsprechend für die Ab- nahme von Prüfungen gem.§49 BBiG (Zusatzqualifikationsprüfungen). Das Ergebnis der Prüfung nach § 37 BBiG bleibt unberührt. § 33 Inkrafttreten Diese Prüfungsordnung tritt nach Genehmigung durch das Wirtschaftsmi- nisterium Baden-Württemberg und mit Verkündung in „Wirtschaft Neckar Alb – Mitteilungen der Industrie und Handelskammer Reutlingen“ in Kraft. Gleichzeitig tritt die bisherige Abschluss-/Umschulungsprüfungsordnung außer Kraft. Ausgefertigt: Reutlingen, 13. August 2013 Christian O. Erbe Dr. Wolfgang Epp Präsident Hauptgeschäftsführer

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