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WNA_10-13

73 Wirtschaft Neckar-Alb | Oktober 2013 Bekanntmachungen | Fünfter Abschnitt: Wiederholungsprüfung § 26 Wiederholungsprüfung (1) Eine Fortbildungsprüfung, die nicht bestanden ist, kann zweimal wie- derholt werden. Ebenso können Prüfungsteile, die nicht bestanden sind, zweimal wiederholt werden, wenn ihr Bestehen Voraussetzung für die Zulassung zu einem weiteren Prüfungsteil ist. Es gelten die in der Wiederholungsprüfung erzielten Ergebnisse. (2) Hat der Prüfungsteilnehmer/ die Prüfungsteilnehmerin bei nicht be- standener Prüfung in einer selbständigen Prüfungsleistung (§ 20 Abs. 2 Satz 2) mindestens ausreichende Leistungen erbracht, so ist diese auf Antrag des Prüfungsteilnehmers/ der Prüfungsteilnehmerin nicht zu wiederholen, sofern der Prüfungsteilnehmer/ die Prüfungsteil- nehmerin sich innerhalb von zwei Jahren – gerechnet vom Tage der Feststellung des Ergebnisses der nicht bestandenen Prüfung an – zur Wiederholungsprüfung anmeldet. Die Bewertung einer selbständigen Prüfungsleistung (§ 20 Abs. 2 Satz 2) ist im Rahmen der Wiederho- lungsprüfung zu übernehmen. (3) Die Prüfung kann frühestens zum nächsten Prüfungstermin (§ 7) wie- derholt werden. Sechster Abschnitt: Schlussbestimmungen § 27 Rechtsbehelfsbelehrung Maßnahmen und Entscheidungen der Prüfungsausschüsse sowie der zu- ständigen Stelle sind bei ihrer schriftlichen Bekanntgabe an den Prüfungs- bewerber/ die Prüfungsbewerberin bzw. den Prüfungsteilnehmer/ die Prü- fungsteilnehmerin mit einer Rechtsbehelfsbelehrung gemäß § 70 VwGO zu versehen. § 28 Prüfungsunterlagen (1) Auf Antrag ist dem Prüfungsteilnehmer/ der Prüfungsteilnehmerin binnen der gesetzlich vorgegebenen Frist zur Einlegung eines Rechts- behelfs Einsicht in seine Prüfungsunterlagen zu gewähren. Die schrift- lichen Prüfungsarbeiten sind ein Jahr, die Niederschriften gemäß § 23 Abs. 1 10 Jahre aufzubewahren. Die Aufbewahrungsfrist beginnt mit dem Zugang des Prüfungsbescheides nach § 24 Abs. 1 bzw. § 25 Abs. 1. Der Ablauf der vorgenannten Fristen wird durch das Einlegen eines Rechtsmittels gehemmt. (2) Die Aufbewahrung kann auch elektronisch erfolgen. Landesrechtliche Vorschriften zur Archivierung bleiben unberührt. § 29 Inkrafttreten, Genehmigung Diese Prüfungsordnung tritt am Tag der Veröffentlichung in der „Wirtschaft Neckar-Alb - Mittelungen der Industrie- und Handelskammer Reutlingen“ in Kraft. Gleichzeitig tritt die bisherige Fortbildungsprüfungsordnung außer Kraft. Die Prüfungsordnung wurde am 6. August 2009 gemäß § Abs. 1 BBiG vom Ministerium für Wirtschaft in Baden-Württemberg genehmigt. Ausgefertigt: Reutlingen, 13. August 2013 Christian O. Erbe Dr. Wolfgang Epp Präsident Hauptgeschäftsführer § 22 Bewertungsverfahren, Feststellung der Prüfungsergebnisse (1) Jede Prüfungsleistung ist von jedem Mitglied des Prüfungsausschus- ses selbständig zu bewerten. Beschlüsse über die Bewertung ein- zelner Prüfungsleistungen, der Prüfung insgesamt sowie über das Bestehen und Nichtbestehen der Prüfung werden vom Prüfungsaus- schuss gefasst. Bei der gemeinsamen Feststellung der Ergebnisse dienen die Einzelbewertungen der Prüfungsausschussmitglieder als Grundlage. (2) Bei der Feststellung von Prüfungsergebnissen bleiben Prüfungsleistun- gen, von denen befreit worden ist (§ 9), außer Betracht. (3) Zur Vorbereitung der Beschlussfassung nach Absatz 1 kann der Vorsitz mindestens zwei Mitglieder mit der Bewertung einzelner, nicht münd- lich zu erbringender Prüfungsleistungen beauftragen. Die Beauftragten sollen nicht derselben Mitgliedergruppe angehören. Die beauftragten Mitglieder dokumentieren die wesentlichen Abläufe und halten die für die Bewertung erheblichenTatsachen fest(§ 42 Abs. 2 und3 BBiG). Die übrigen Mitglieder des Prüfungsausschusses sind bei der Beschluss- fassung nach Absatz 1 nicht an die Einzelbewertungen der beauftrag- ten Mitglieder gebunden. § 23 Ergebnisniederschrift, Mitteilung über Bestehen oder Nichtbestehen (1) Über die Feststellung der einzelnen Prüfungsergebnisse ist eine Nie- derschrift auf den Formularen der zuständigen Stelle zu fertigen. Sie ist von den Mitgliedern des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen und der zuständigen Stelle unverzüglich vorzulegen. (2) Die Prüfung ist vorbehaltlich der Fortbildungsregelungen nach §§ 53, 54 BBiG insgesamt bestanden, wenn in jedem der einzelnen Prüfungs- bestandteile mindestens ausreichende Leistungen erbracht worden sind. (3) Dem Prüfungsteilnehmer/ der Prüfungsteilnehmerin soll unmittelbar nach Feststellung des Gesamtergebnisses der Prüfung mitgeteilt wer- den, ob er/ sie die Prüfung „bestanden“ oder „nicht bestanden“ hat. Kann die Feststellung des Prüfungsergebnisses nicht am Tag der letz- ten Prüfungsleistung getroffen werden, so hat der Prüfungsausschuss diese unverzüglich zu treffen und dem Prüfungsteilnehmer/ der Prü- fungsteilnehmerin mitzuteilen. (4) Über das Bestehen eines Prüfungsteils erhält der Prüfungsteilnehmer/ die Prüfungsteilnehmerin einen Bescheid, wenn für den Prüfungsteil ein eigener Prüfungsausschuss gemäß § 1 gebildet werden kann. § 24 Prüfungszeugnis (1) Über die Prüfung erhält der Prüfungsteilnehmer/ die Prüfungsteilneh- merin von der zuständigen Stelle ein Zeugnis (§ 37 Abs. 2 BBiG). Der von der zuständigen Stelle vorgeschriebene Vordruck, soweit keine Bestimmungen der Fortbildungsordnungen nach § 53 BBiG entgegen- stehen, ist zu verwenden. (2) Das Prüfungszeugnis enthält - dieBezeichnung„Zeugnis“ unddie Angabe derFortbildungsregelung, - die Personalien des Prüfungsteilnehmer/ der Prüfungsteilnehmerin (Name, Vorname, Geburtsdatum), - die Bezeichnung der Fortbildungsprüfung mit Datum und Fundstelle, - die Ergebnisse der Fortbildungsprüfung nach Maßgabe der jeweiligen Fortbildungsregelung sowie Angaben zu Befreiungen von Prüfungsbe- standteilen, - das Datum des Bestehens der Prüfung, - die Namenswiedergaben (Faksimile) oder Unterschriften der beauf- tragten Person(en) der zuständigen Stelle mit Siegel. Im Prüfungszeugnis soll darüber hinaus ein Hinweis auf die vorläufi- ge Einordnung des Abschlusses im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) und das sich aus der Verknüpfung des DQR mit dem Europäi- schen Qualifikationsrahmen (EQR) ergebende EQR-Niveau enthalten sein. (3) Dem Zeugnis ist auf Antrag der Prüfungsteilnehmer/ Prüfungsteil- nehmerinnen eine englischsprachige und eine französischsprachi- ge Übersetzung beizufügen (§ 37 Abs. 3 Satz 1 BBiG). § 25 Bescheid über nicht bestandene Prüfung (1) Bei nicht bestandener Prüfung erhält der Prüfungsteilnehmer/ die Prü- fungsteilnehmerin von der zuständigen Stelle einen schriftlichen Be- scheid. Darin ist anzugeben, welche Prüfungsleistungen in einer Wie- derholungsprüfung nicht mehr wiederholt werden müssen (§ 26 Abs. 2 bis 3). Die von der zuständigen Stelle vorgeschriebenen Formulare sind zu verwenden. (2) Auf die besonderen Bedingungen der Wiederholungsprüfung gemäß § 26 ist hinzuweisen.

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