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WNA_10-13

www.wirtschaft-neckar-alb.de 72 | Bekanntmachungen Täuschung oder einem Täuschungsversuch, liegt eine Täuschungs- handlung vor. (2) Wird während der Prüfung festgestellt, dass ein Prüfungsteilnehmer/ eine Prüfungsteilnehmerin eine Täuschungshandlung begeht oder ei- nen entsprechenden Verdacht hervorruft, ist der Sachverhalt von der Aufsichtsführung festzustellen und zu protokollieren. Der Prüfungsteil- nehmer/ die Prüfungsteilnehmerin setzt die Prüfung vorbehaltlich der Entscheidung des Prüfungsausschusses über die Täuschungshand- lung fort. (3) Liegt eine Täuschungshandlung vor, wird die von der Täuschungs- handlung betroffene Prüfungsleistung mit „ungenügend“ (= 0 Punk- te) bewertet. In schweren Fällen, insbesondere bei vorbereiteten Täuschungshandlungen, kann der Prüfungsausschuss den Prüfungs- teil oder die gesamte Prüfung mit „ungenügend“ (= 0 Punkte) bewer- ten. (4) Behindert ein Prüfungsteilnehmer/ eine Prüfungsteilnehmerin durch sein/ ihr Verhalten die Prüfung so, dass die Prüfung nicht ordnungs- gemäß durchgeführt werden kann, ist er/ sie von der Teilnahme aus- zuschließen. Die Entscheidung hierüber kann von der Aufsichtführung getroffen werden. Die endgültige Entscheidung über die Folgen für den Prüfungsteilnehmer/ die Prüfungsteilnehmerin hat der Prüfungsaus- schuss unverzüglich zu treffen. Absatz 3 gilt entsprechend. Gleiches gilt bei Nichtbeachtung der Sicherheitsvorschriften. (5) Vor Entscheidungen des Prüfungsausschusses nach den Absätzen 3 und 4 ist der Prüfungsteilnehmer/ die Prüfungsteilnehmerin zu hören. § 20 Rücktritt, Nichtteilnahme (1) Der Prüfungsteilnehmer/ die Prüfungsteilnehmerin kann nach erfolgter Anmeldung vor Beginn der Prüfung (bei schriftlichen Prüfungen vor Be- kanntgabe der Prüfungsaufgaben) durch schriftliche Erklärung zurück- treten. In diesem Fall gilt die Prüfung als nicht abgelegt. (2) Versäumt der Prüfungsteilnehmer/ die Prüfungsteilnehmerin einen Prüfungstermin, so werden bereits erbrachte selbständige Prüfungs- leistungen anerkannt, wenn ein wichtiger Grund für die Nichtteilnahme vorliegt. Selbständige Prüfungsleistungen sind solche, die thematisch klar abgrenzbar und nicht auf eine andere Prüfungsleistung bezogen sind sowie eigenständig bewertet werden. (3) Erfolgt der Rücktritt nach Beginn der Prüfung oder nimmt der Prüfungs- teilnehmer/ die Prüfungsteilnehmerin an der Prüfung nicht teil, ohne dass ein wichtiger Grund vorliegt, so wird die Prüfung mit 0 Punkten bewertet. (4) Der wichtige Grund ist unverzüglich mitzuteilen und nachzuweisen. Im Krankheitsfall ist die Vorlage eines ärztlichen Attestes erforderlich. Vierter Abschnitt: Bewertung, Feststellung und Beurkundung des Prüfungsergebnisses § 21 Bewertungsschlüssel Die Prüfungsleistungen sind wie folgt zu bewerten: Eine den Anforderungen in besonderem Maße entsprechende Leistung = 100-92 Punkte = Note 1 = sehr gut; eine den Anforderungen voll entsprechende Leistung = unter 92-81 Punkte = Note 2 = gut; eine den Anforderungen im allgemeinen entsprechende Leistung = unter 81-67 Punkte = Note 3 = befriedigend; eine Leistung, die zwar Mängel aufweist, aber im ganzen den Anforderun- gen noch entspricht = unter 67-50 Punkte = Note 4 = ausreichend; eine Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen lässt, dass gewisse Grundkenntnisse noch vorhanden sind = unter 50-30 Punkte = Note 5 = mangelhaft; eine Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht und bei der selbst Grundkenntnisse fehlen = unter 30-0 Punkte = Note 6 = ungenügend. Der Hundert-Punkte-Schlüssel ist der Bewertung aller Prüfungsleistungen so- wiederErmittlungvonZwischen-undGesamtergebnissenzugrundezulegen. Dritter Abschnitt: Durchführung der Fortbildungsprüfung § 12 Prüfungsgegenstand, Prüfungssprache (1) Soweit keine entsprechende Rechtsverordnung nach § 53 BBiG er- lassen sind, regelt die zuständige Stelle die Bezeichnung des Fortbil- dungsabschlusses, Ziel, Inhalt und Anforderungen der Prüfungen, die Zulassungsvoraussetzungen sowie das Prüfungsverfahren durch be- sondere Rechtsvorschriften nach § 54 BBiG. (2) Die Prüfungssprache ist Deutsch soweit nicht die Fortbildungsordnung oder die -prüfungsregelung der zuständigen Stelle etwas anderes vor- sieht. § 13 Gliederung der Prüfung Die Gliederung der Prüfung ergibt sich aus den Rechtsverordnungen oder besonderen Rechtsvorschriften gemäß §§ 53, 54 BBiG (Prüfungs- anforderungen). § 14 Prüfungsaufgaben (1) Der Prüfungsausschuss beschließt auf der Grundlage der Prüfungsan- forderungen die Prüfungsaufgaben. (2) Überregional oder von einem Aufgabenerstellungsausschuss bei der zuständigen Stelle erstellte oder ausgewählte Aufgaben sind vom Prü- fungsausschuss zu übernehmen, sofern diese Aufgaben von Gremien erstellt oder ausgewählt und beschlossen wurden, die entsprechend § 2 Abs. 2 zusammengesetzt sind und die zuständige Stelle über die Übernahme entschieden hat. § 15 Nachteilsausgleich für behinderte Menschen Bei der Durchführung der Prüfung sollen die besonderen Verhältnisse be- hinderter Menschen berücksichtigt werden. Dies gilt insbesondere für die Dauer der Prüfung, die Zulassung von Hilfsmitteln und die Inanspruchnah- me von Hilfeleistungen Dritter wie Gebärdensprachdolmetscher für hörbe- hinderte Menschen (§ 65 Abs. 1 BBiG). Die Art der Behinderung ist mit dem Antrag auf Zulassung zur Prüfung (§ 8 Abs. 1) nachzuweisen. § 16 Nichtöffentlichkeit Die Prüfungen sind nicht öffentlich. Vertreter und Vertreterinnen der obers- ten Landesbehörden, der zuständigen Stelle sowie die Mitglieder des Be- rufsbildungsausschusses der zuständigen Stelle können anwesend sein. Der Prüfungsausschuss kann im Einvernehmen mit der zuständigen Stelle andere Personen als Gäste zulassen. An der Beratung über das Prüfungser- gebnis im Sinne des § 22 Abs. 1 Satz 2 dürfen nur die Mitglieder des Prü- fungsausschusses beteiligt sein. § 17 leitung, Aufsicht und Niederschrift (1) Die Prüfung wird unter Leitung des Vorsitzes vom gesamten Prüfungs- ausschuss unbeschadet der Regelungen in § 22 Abs. 3 abgenommen. (2) Die zuständige Stelle regelt im Einvernehmen mit dem Prüfungsaus- schuss die Aufsichtsführung, die sicherstellen soll, dass die Prüfungs- leistungen selbständig und nur mit erlaubten Arbeits- und Hilfsmitteln durchgeführt werden. (3) Störungen durch äußere Einflüsse müssen von den Prüfungsteilneh- mern ausdrücklich gegenüber der Aufsicht oder dem Vorsitz gerügt werden. Entstehen durch die Störungen erhebliche Beeinträchtigun- gen, entscheidet der Prüfungsausschuss über Art und Umfang von geeigneten Ausgleichsmaßnahmen. Bei der Durchführung von schrift- lichen Prüfungen kann die Aufsicht über die Gewährung einer Zeitver- längerung entscheiden. (4) Über den Ablauf der Prüfung ist eine Niederschrift zu fertigen. § 18 Ausweispflicht und Belehrung Die Prüfungsteilnehmer/ Prüfungsteilnehmerinnen haben sich auf Verlan- gen des Vorsitzes, oder der Aufsichtsführung über ihre Person auszuwei- sen. Sie sind vor Beginn der Prüfung über den Prüfungsablauf, die zur Ver- fügung stehende Zeit, die erlaubten Arbeits- und Hilfsmittel, die Folgen von Täuschungshandlungen, Ordnungsverstößen, Rücktritt und Nichtteilnahme zu belehren. § 19 täuschungshandlungen und Ordnungsverstöße (1) Unternimmt es ein Prüfungsteilnehmer/ eine Prüfungsteilnehmerin, das Prüfungsergebnis durch Täuschung oder Benutzung nicht zugelas- sener Hilfsmittel zu beeinflussen oder leistet er/ sie Beihilfe zu einer

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