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WNA_10-13

www.wirtschaft-neckar-alb.de 6 | Aktuelles Was ist real? Was ist virtuell? Die Antwort auf diese Fragen wird in Zukunft schwieriger werden. Benjamin Rudolf arbeitet an der Verschmelzung beider Welten. Der Dinosaurier im Museum bewegt sich. Wenn man ihm zu nahe kommt, läuft er weg. Wirft man ihm ein Stück Fleisch hin, schnappt er danach und grunzt zufrieden. Das ist nur eine von mehreren Visionen, an denen der Öschinger Benjamin Rudolf arbei- tet. Zurzeit entwickelt er den dritten Prototyp einer Brille, mit der sich die reale und virtuelle Welt miteinander verschmel- zen lassen. Der Fachbegriff dafür lau- tet Augmented Reality. „Die Einsatz- gebiete sind vielfältig“, sagt Rudolf. „Die Unterhaltungsbranche könnte Spiele herstellen, die nicht nur gespielt, sondern wirklich erlebt werden.“ Aber auch der Einsatz in der Medizinbran- che ist gut vorstellbar: Vor einer echten Operation kann der Chirurg die OP an einem virtuellen Modell durchgehen. Angehende Chirurgen operieren zu- nächst virtuell, dann erst an Leichen. Professorin nicht überzeugt Benjamin Rudolf studierte an der Uni Tübingen Philosophie und Kunstge- schichte, an der Filmakademie Baden- Württemberg „Interaktive Medien“. Augmented Reality – erweiterte Realität Die Kunst, Erlebnisse zu erschaffen Angehende Chirurgen operieren zunächst virtuell, dann erst an Leichen.

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