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WNA_10-13

Wirtschaft Neckar-Alb | Oktober 2013 25Titelthema | kurat gestaffelt. „Die Größe brauchen wir auch. Allein, um die Ware adäquat zu präsentieren“, sagen Martin Fischer und Heidi Grumann uni sono. Sie füh- ren das Geschäft im Tandem und mit reichlich Herzblut. Er kümmert sich um den Einkauf und Service bei den Rädern, sie um die Spielwaren. In die- ser Form hat man weit und breit keine direkte Konkurrenz. Trotzdem ist das Geschäft kein Selbstläufer. Kinderwünsche und erwachsene Sportambitionen unter einem Dach – ideal eigentlich. Das eine boomt von Weihnachten bis Ostern, das andere zwischen Frühjahr und Herbst. Aber durch den Preisdruck im Internet ist das Geschäft mit den Spielwaren stark rückläufig. Dem kommt der frühe Ein- stieg in den Sektor E-Bike zugute. Seit über fünfzehn Jahren hat man diese schon im Programm. Da funkeln auch im Gespräch die Augen: „Für mich die beste Erfindung seit dem Rad“, sagt Fischer. „Es bringt Leute wieder ans Fahrrad, auch weil es Leistungsunter- schiede egalisiert. Und ist eine günsti- ge Alternative zum Auto“. Man verfügt über ein Sortiment von über 70 Mo- dellen. Vor allem aber: Begeisterung. Da wird schon mal nach Feierabend eine komplett neue Radkette montiert oder schnell eine Bremse ausgetauscht, manchmal sogar beim Kunden vor Ort. Es gibt zahlreiche Neukunden, Tendenz steigend. Auf einen Onlineshop kann man da getrost verzichten. „Das macht kaum Sinn“, sagt Fischer. Der Versand der Räder sei in den meisten Preiskate- gorien zu aufwändig und risikoreich und bei den Spielwaren rechne es sich einfach nicht. Ein Ausflug aufs Land dagegen lohne sich schon, ergänzen die Einzelhändler: „Hier können die Kunden ohne Stau bis vor die Haustür fahren und kostenlos parken. Wir tra- gen ihnen sogar den Einkauf“.

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