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WNA_10-13

Wirtschaft Neckar-Alb | Oktober 2013 KULTUR-STENO +++ Kabarett: Pigor & Eichhorn – 19. Oktober – Kino Waldhorn Rottenburg +++ Kabarett: Dieter Hildebrandt „Ich kann doch auch nichts dafür“ – 19. Oktober – franz.K Reutlingen +++ Musik: Rykka (CAN) – 21. Oktober – Kino Atelier Tübingen +++ Musik: Movits! (SWE) – 23. Oktober – franz.K Reutlingen +++ Lesebühne: „Kluftinger – Die Show“ – 25. Oktober – Stadthalle Reutlingen +++ Kabarett: Rolf Miller „Tatsachen“ – 25. Oktober – Kino Museum Tübingen +++ Ausstellung: „Wege zu Gabriele Münter und Käthe Kollwitz“ – ab 26. Oktober – Spend- haus Reutlingen +++ Comedy: Backblech „Die Nacht der Gewohnheit“ – 31. Oktober – Stadthalle Balingen +++ Es ist wieder soweit: Hochkultur steigt aus dem Sarg. Und freut sich auf Frischblut. In Tübingen gelten zwar die Französischen Filmtage als Non- plusultra, aber die Jazz- und Klassiktage (12. bis 20. Oktober) sind dennoch nicht totzu- kriegen. Recht so. Neue Kräfte werden stetig dem Kreislauf hinzugefügt. Wie Sandi Kuhn zum Beispiel. Der schmiss seine Karriere als Gymnasiallehrer hin, um Jazzsaxofonist zu werden. Heute spielt er in New York. Und freilich in Tübingen – als Landesjazzpreisträger (17. Oktober, Sud- haus). Passend auch das Grusical „Der Graf“. Das Midnight Story Orchestra und Schauspieler Jasper Paulus (Foto) bringen Bram Stokers „Dracula“ ins Kino Löwen (17. Oktober). In Wort und Jazz. Count Basie, John Sinclair oder Twilight können dagegen einpacken. Weitere Highlights: die öster- reichische A-Capellaband Bauchklang, die Frei- stiltechno und Jazzgrooves nur mit ihren Stimmen produziert (18. Oktober). Oder die lebende Legen- de: Wolfgang Dauners United Jazz + Rock Ensem- ble (19. Oktober, beide Sudhaus). Na, Blut geleckt? Jazz- und Klassiktage Moon over Tübingen. Manche haben einfach die Ruhe weg. Angela Merkel zum Beispiel. Zen-Buddhisten. Schafe. Und Hagen Rether. Scheinbar zumindest. Seit Beginn seiner Karriere hat sich der Essener Ka- barettist der Liebe verschrieben. Der Aufklärung von innen. Dem Wahnsinn in den Wohnzimmern. All dem widmet er sich see- lenruhig am Flügel, legt einen Baseballschläger und eine Banane drauf, und plaudert los. Dabei führt er dem Publikum sämtliche Säue vor, die letztens durchs Dorf getrieben wurden – auch dessen eigene wurstige Selbstgerechtigkeit. Rether spielt und spiegelt alles und jeden gegeneinander aus. Ein dialektischer Prediger vor dem Beelzebub. Und nebenher putzt er den Flü- gel. Da kapituliert jedes Klischee! Es geht um nix mehr, nur um Oberflächen. Also um uns alle. Dass sein Programm seit Jahren „Liebe“ heißt, ist deshalb nur folgerichtig. Liebe stinkt. Liebe desillusioniert. Und ist immer noch die Antwort. Es wäre beinahe langweilig, wenn es nicht so lächerlich spannend wäre. Am 26. Oktober in der Stadthalle Reutlingen. Hagen Rether Immer die Liebe. Foto:MatthiasSandmann Foto: PR 13Aktuelles | Foto: PR

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